11.01.2024

Neujahrskonzert des Sächsischen Verbindungsbüros in Wrocław

Am 11. Januar 2024 fand im Konzertsaal der Karol-Lipiński-Musikhochschule in Wrocław/Breslau das diesjährige Neujahrskonzert des Sächsischen Verbindungsbüros statt.

Neujahrskonzert des Sächsischen Verbindungsbüros in Wrocław

Das Kammerorchester der Richard-Bukowski-Musikschule unter der Leitung von Artur Wróbel  © Agata Władyczka

Am 11. Januar 2024 fand im Konzertsaal der Karol-Lipiński-Musikhochschule in Wrocław/Breslau das diesjährige Neujahrskonzert des Sächsischen Verbindungsbüros statt. Unter den hochrangigen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur waren u.a. Jakub Mazur, Vizepräsident der Stadt Breslau, Krzysztof Bramorski, Beauftragter des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesiens für internationale Angelegenheiten, Radosław Brodzik, Direktor für internationale Angelegenheiten im Marschallamt Lebuser Land, Martin Kremer, Generalkonsul in Breslau sowie Torsten Göhler, Vizekonsul der Bundesrepublik Deutschland. Unter den Gästen waren auch Vertreter des diplomatischen Korps und Professoren der Breslauer Universitäten. Die deutsche Delegation führte Sächsischer Staatssekretär Mathias Weilandt an. Er wurde u. a. begleitet von Dr. Leon Ross, dem Präsidenten des Oberlandesgerichtes Dresden.

Die Leiterin des Verbindungsbüros, Anna Leniart begrüßte die Gäste und erklärte in ihren einführenden Worten, dass das Neujahrskonzert schon zu einer schönen Tradition geworden sei und in diesem Jahr eine besondere Rolle spiele, denn die niederschlesisch-sächsische Partnerschaft feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. In den letzten 25 Jahren sind vielfältige Erfolge in der gemeinsamen Arbeit erzielt worden. „Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, uns bei unseren Unterstützern und Partnern zu bedanken“, so die Leiterin des Verbindungsbüros.

Auch Staatsekretär Mathias Weilandt lobte die für beide Regionen fruchtbringenden Erfolge der Partnerprojekte, wies aber auch auf aktuelle Herausforderungen hin, die durch politische Veränderungen beidseits der Grenze entstehen und forderte alle Beteiligten zu demokratischem und tolerantem Handeln auf. Im Jubiläumsjahr zwischen beiden Regionen sollen sowohl neue Projekte geplant als auch bewährte fortgeführt werden.

Krzysztof Barmorski, Beauftragter des Marschalls der Woiwodschaft Niederschlesien für internationale Beziehungen, stellte ebenso die sich kontinuierlich entwickelnde Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen dar. So hätte beispielsweise die schnelle und unkomplizierte Unterstützung der sächsischen Landesregierung bei der Bekämpfung der Pandemie den Menschen direkt vor Ort geholfen.

Im Anschluss entführten über 100 junge Musikerinnen, Musiker und Tänzerinnen das Publikum auf eine musikalische Reise rund um die Welt. Das Kammerorchester der Richard-Bukowski-Musikschule unter der Leitung von Artur Wróbel, begeisterte die etwa 300 Besucher mit Werken von Johann Strauss und Benjamin Britten. Ihre Darbietung des Intermezzos von Mascagnis Oper „Cavelleria Rusticana“ wurde von Tänzerinnen des Ensembles der Musikschule unter der Choreographie von Anna Mendyk unterstützt.

Ein Feuerwerk der Musik entfachten auch die beiden Blasorchester der Karol-Lipiński-Musikhochschule und der Richard-Bukowski-Musikschule unter der Leitung von Piotr Bugaj mit einem Potpourri aus Filmmusiken von „James Bond“, der „Schneekönigin“ oder dem „Rosaroten Panter“ sowie Melodien aus dem Musical „West Side Story“. Zum Schluss begeisterten die Musikerinnen und Musiker mit dem „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss, der bereits seit seiner Uraufführung vor über 175 Jahren zum Standardrepertoire von Neujahrskonzerten gehört.

Zum Ausklang eines gelungenen Abends hatten alle Gäste die Gelegenheit, sich in Gesprächsrunden zu treffen, sich kennenzulernen, weiter zu vernetzen und neue Ideen für gemeinsame Projekte entstehen zu lassen. 

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